Living In A Mobile World Pt. 2: Ein Resumée

Hallo Leute,

da mein gestriger Beitrag „Living In A Mobile World – Zusammenfassung“ doch etwas lang geworden ist, möchte ich mich heute möglichst kurz halten. Mein E-Portfolio und somit auch mein Blog hier bei digitalfit.de neigt sich genau wie bei meinen Kollegen Florian, Fabian und Niclas dem Ende. Und ich möchte gleich vorweg nehmen, es war eine schöne Zeit!  Ich muss zugeben, dass ich vor der Lehrveranstaltung „Digitale Kommunikation“ noch nicht all zu viel im Web gebloggt hatte, klar mal hier einen Tumblr oder dort einen Kommentar, aber mehr war bisher noch nicht von mir zu lesen. Nachdem es am Anfang alles noch etwas neu war, hat es am Ende doch richtig Laune gemacht. Und ich hoffe ich habe einen guten Twist aus möglichst objektiver Berichterstattung, theoretischer Fundiertheit und aus meinen eigenen Erfahrungen darstellen können.

Wie sich herausgestellt hat, war unsere Themenwahl rund um Digitalität und Fitness, genau richtig und die Beiträge, Recherche, Interviews und Selbstversuche über Internet of Things, Gadgets und Technologien waren sehr spannend. (Mein genaues Vorgehen samt Beweggründen und einigen Ergebnissen könnt ihr in meinem gestrigen Beitrag nachlesen.)

Damals Science Fiction, heute Realität: The Small Systems Journal – April 1981 (Bildquelle: http://www.overheadcompartment.org/wp-content/uploads/2012/11/bt1.jpeg)

Nun bin ich in den letzten Wochen über 250 KM zu Fuss, 100 KM mit dem Fahrrad und knapp 50 KM als Jogger unterwegs gewesen. Natürlich stimmen diese zahlen nicht genau, war doch schließlich nicht immer der Akku für mein Helferchen „Moves“ gefüllt, bzw. das Smartphone nicht in jeder Minute dabei. Jedoch geben einem diese Zahlen einen guten Überblick über das Geschaffte und stimmen einen schließlich auch ganz glücklich. Als kleines Fazit zu meinem Selbstexperiment muss ich sagen, dass Tracking-Apps (und Gadgets) sehr gut dabei helfen Trainingsfortschritte zu dokumentieren und sichtbar zu machen. Wenn man noch zusätzlich seine Ernährung und zu sich genommenen Kalorien dokumentiert, beispielsweise auch mit einer App, ist eine exakte Dokumentierung möglich. Ich muss jedoch zugeben, dass mir diese punktgenaue Protokollierung meines Fitnesszustands und meiner Essgewohnheiten etwas zu weit geht. Auch Freunde und Bekannte, die ich zu diesem Thema befragt hatte, welche teilweise sogar im Leistungssport unterwegs sind (Triathlon, Radsport, usw.), geht der Trend zur totalen Selbstüberwachung zu weit. Sicher ist so ein Komplett-Tracking für Personen, welche gerade abnehmen wollen, sinnvoll. Doch irgendwo möchte man noch man selbst sein und nicht über jeden Schokoriegel zu viel alarmiert werden. Mir reichen die neuen Gadgets und Apps als optionale Helfer, um Fitness und Training in Zeiten des Web 2.0, abzurunden. Sie motivieren einen als Nutzer auch bei schlechtem Wetter noch eine Runde an der frischen Luft zu drehen und zeigen einem wunderbar persönliche Erfolge auf. Da macht das Training gleich viel mehr Lust!

Hier: Fitbit Flex mit passender Tracking-App
(Bildquelle:http://www.iphone-ticker.de/wp-content/uploads/2013/06/flex.jpg)

Wahnsinn ist auch die Entwicklung beim Mobile Computing (und Internet Of Things), bei denen die Produktkatergorie der Wearables nur der Speerspitze der Entwicklung darstellt. Alles wird schneller, kleiner, präziser und „besser“. Diese rasante Entwicklung ist wirklich etwas beängstigend. Auch für jemanden wie mich aus der Generation Y, der sich tagtäglich mit Medien und Technik beschäftigt. 😉 Wo es genau hingehen wird, ist noch nicht abzusehen. In diesem Bereich sehe ich aber nicht nur für die Themen Fitness und Ernährung das größte Potential. Es sind die Unternehmen aus dem Silicon Valley und innovative Startups aus aller Welt, welche mit ihren Technologien und Netzwerken unsere etablierten Konsumenten-, Markt- und Unternehmensmodelle auf den Kopf stellen. Und das nicht nur beim Joggen vor der Haustür!

Living in a Mobile World,… that’s the NEW NORMAL!

In diesem Sinne, ahoi, servus und adieu! 🙂

Living in a Mobile World: US-Präsident Obama mit Familie 2009 und 2013.
(Bildquelle: http://mandablog.mandarinoadv.com/wp-content/uploads/2013/01/obama-smartphone.jpg)

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About the Author

Christian Klötzer

Christian Klötzer studiert seit 2010 an der Technischen Universität Ilmenau Angewandte Medienwissenschaft. Durch diesen Studiengang konnte er schon zahlreiche Erfahrungen in den Bereichen PR, Medienproduktion und Marketing sammeln. In seiner Freizeit schreibt er auf DigitalFit.de rund um die Themen Internet of Things, Quantified Self, Fitness-Gadgets und E-Health.

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